Margret Lampe

Aus cvo6
Version vom 27. März 2026, 08:23 Uhr von Lenz (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Margret Lampe

Chronologisch

Babelsberg

  • wurde am 17. August 1937 in Potsdam geboren und war ein Einzelkind
  • Adresse: Großbeerenstr.
  • Eltern: Ernst und Luise Bukowski, geb. ?
    • Ernst Bukowski:
      • Tischler
      • im 1. Weltkrieg Brückenbaupionier
      • sehr naturverbunden
      • sang viel, daher kannte Margret ALLE Volkslieder
      • war Malthusianer (Theorie, dass die Welt überbevölkert sei), wollte daher keine eigene Kinder, war bei Kindern dennoch beliebt
      • nach dem Krieg wurde er Beamter
  • Luise Bukowski:
    • früher beim Postamt tätig
    • seit der Hochzeit Hausfrau
    • sie war eine Bürgerliche und hatte Standes- bzw. Bildungsdünkel; sie konnte mit Kindern nicht viel anfangen; Margret ärgerte sich wegen der umständlichen und unpraktischen Art ihrer Mutter
      • das erklärt ihre Art, mit der sie mit Simon umging
    • als Margret geboren wurde, waren die Eltern schon über 40 (war wohl nicht geplant, damals sehr alt für Elternschaft)
    • sie hat in ihrer Kindheit unter Einsamkeit gelitten, weil sie als einziges Kind unter lauter alten Leuten aufwuchs; es gab auch keine Nachbarskinder, mit denen sie hätte spielen können; sie erlernte früh das Lesen und flüchtete sich in die Welt der Bücher; sie hatte Klavierunterricht
  • die Eltern waren wohlhabend und gebildet

Kriegs- und Nachkriegszeiten

  • sie hat teilweise Bombennächte im Keller verbracht;
  • wurde nach dem Krieg ausgeschickt um Essen zu erbetteln

Jugendzeit:

  • Goethe-Schule in Babelsberg (Abitur)
  • Margret hat ihre Lehrer als gebildete Autoritätspersonen sehr verehrt
  • Sie erzählte, sie hätte gern zum Unterrichtsbeginn den Hitlergruß gezeigt
  • in der DDR wurde sie mit Begeisterung Pionier und später FDJlerin
  • hat ihren späteren Ehemann Horst auf dem Abschlussball der Schule kennengelernt
  • hat angefangen Klavier zu studieren in Zwickau
  • Sie fühlte sich einsam in Zwickau, Horst hat davon abgeraten und sie konzentrierte sich auf das Familienleben
  • es gab Konflikte zwischen ihrem Ehemann und ihren Eltern

== Meiningen (1959-1967)  Umzug nach Meiningen, weil Horst dort am Theater engagiert wurde  1959 Heirat in Meiningen: ohne großes Fest, weil Margret das nicht wollte  zum Jahresende 1959 erstes Kind Christiane geboren  sie sind 3 Mal innerhalb von Meiningen umgezogen  2 weitere Kinder Madeleine und Oliver wurden dort geboren  Margret hat sich nicht wohl gefühlt, weil sie keinen sozialen Anschluss hatte  hatte zeitweise einen sehr kultivierten Freund, der aber von Horst weggeekelt wurde  weit weg von ihren alten Eltern in Babelsberg hatte sie nur noch wenig Kontakt mit ihnen (auch wegen Horst, der seine Schwiegereltern nicht mochte)  ihr Vater starb 1964; die verwitwete Mutter blieb allein zurück  Margret hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie sich in dieser Zeit nicht um ihre alte Mutter kümmern konnte (sie starb 1968)  bei der Wohnungsauflösung ihrer Eltern konnte Margret kaum was mitnehmen wegen Platzmangel in der eigenen Wohnung und darüber hat sie sich viele Jahre gegrämt Halle (1967-1981)  Horst bekam 1967 eine Anstellung beim Landestheater Halle  Umzug mit 3 Kindern, in Halle wurden 2 weitere Kinder Franka und Erik geboren  die Wohnung wurde zu klein  Margret arbeitete als Fürsorgerin für Lungenkranke beim "Rat des Kreises" Halle

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge