Margret Lampe
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Margret Lampe
Chronologisch
Babelsberg
- wurde am 17. August 1937 in Potsdam geboren und war ein Einzelkind
- Adresse: Großbeerenstr.
- Eltern: Ernst und Luise Bukowski, geb. ?
- Ernst Bukowski:
- Tischler
- im 1. Weltkrieg Brückenbaupionier
- sehr naturverbunden
- sang viel, daher kannte Margret ALLE Volkslieder
- war Malthusianer (Theorie, dass die Welt überbevölkert sei), wollte daher keine eigene Kinder, war bei Kindern dennoch beliebt
- nach dem Krieg wurde er Beamter
- Ernst Bukowski:
- Luise Bukowski:
- früher beim Postamt tätig
- seit der Hochzeit Hausfrau
- sie war eine Bürgerliche und hatte Standes- bzw. Bildungsdünkel; sie konnte mit Kindern nicht viel anfangen; Margret ärgerte sich wegen der umständlichen und unpraktischen Art ihrer Mutter
- das erklärt ihre Art, mit der sie mit Simon umging
- als Margret geboren wurde, waren die Eltern schon über 40 (war wohl nicht geplant, damals sehr alt für Elternschaft)
- sie hat in ihrer Kindheit unter Einsamkeit gelitten, weil sie als einziges Kind unter lauter alten Leuten aufwuchs; es gab auch keine Nachbarskinder, mit denen sie hätte spielen können; sie erlernte früh das Lesen und flüchtete sich in die Welt der Bücher; sie hatte Klavierunterricht
- die Eltern waren wohlhabend und gebildet
Kriegs- und Nachkriegszeiten
- sie hat teilweise Bombennächte im Keller verbracht;
- wurde nach dem Krieg ausgeschickt um Essen zu erbetteln
Jugendzeit:
- Goethe-Schule in Babelsberg (Abitur)
- Margret hat ihre Lehrer als gebildete Autoritätspersonen sehr verehrt
- Sie erzählte, sie hätte gern zum Unterrichtsbeginn den Hitlergruß gezeigt
- in der DDR wurde sie mit Begeisterung Pionier und später FDJlerin
- hat ihren späteren Ehemann Horst auf dem Abschlussball der Schule kennengelernt
- hat angefangen Klavier zu studieren in Zwickau
- Sie fühlte sich einsam in Zwickau, Horst hat davon abgeraten und sie konzentrierte sich auf das Familienleben
- es gab Konflikte zwischen ihrem Ehemann und ihren Eltern
== Meiningen (1959-1967) Umzug nach Meiningen, weil Horst dort am Theater engagiert wurde 1959 Heirat in Meiningen: ohne großes Fest, weil Margret das nicht wollte zum Jahresende 1959 erstes Kind Christiane geboren sie sind 3 Mal innerhalb von Meiningen umgezogen 2 weitere Kinder Madeleine und Oliver wurden dort geboren Margret hat sich nicht wohl gefühlt, weil sie keinen sozialen Anschluss hatte hatte zeitweise einen sehr kultivierten Freund, der aber von Horst weggeekelt wurde weit weg von ihren alten Eltern in Babelsberg hatte sie nur noch wenig Kontakt mit ihnen (auch wegen Horst, der seine Schwiegereltern nicht mochte) ihr Vater starb 1964; die verwitwete Mutter blieb allein zurück Margret hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie sich in dieser Zeit nicht um ihre alte Mutter kümmern konnte (sie starb 1968) bei der Wohnungsauflösung ihrer Eltern konnte Margret kaum was mitnehmen wegen Platzmangel in der eigenen Wohnung und darüber hat sie sich viele Jahre gegrämt Halle (1967-1981) Horst bekam 1967 eine Anstellung beim Landestheater Halle Umzug mit 3 Kindern, in Halle wurden 2 weitere Kinder Franka und Erik geboren die Wohnung wurde zu klein Margret arbeitete als Fürsorgerin für Lungenkranke beim "Rat des Kreises" Halle